Blinddates Brasil

Tall and Tan and Young and Lovely…

Waxing … the Girl from Ipanema goes walking and when she passes each man she passes goes Aaah! – den meisten Menschen fällt bei dem Gedanken an das Girl from Ipanema der Großmeister des Bossa Nova Tom Jobim ein, der Strand von Ipanema in Rio, im Hintergrund der Zuckerhut und natürlich: Bikinimädchen. Wunderschöne Bikinimädchen, die nicht nur Poeten und Sänger zu Welthits bewegen, sondern auch den Durchschnittsmann durchdrehen lassen. Wenn Sie so denken, ok. Aber reden wir Mal darüber was dahinter steckt. Achtung im Schritt!

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Um puto chato toma cacau …

Wie alle Länder dieser Welt hat natürlich auch Brasilien seine kulturellen Besonderheiten. Auf solche verweisen zum Beispiel russische Reiseratgeber im Internet, wie unsere russisch stämmige Autorin Lena Arent recherchiert hat. Von Toilettentüren bis zu Fernsehgewohnheiten kommt da einiges zusammen, was der Reisende beachten sollte. In guter  journalistischer Tradition wurden diese Tipps verifiziert.

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200% politisch poetisch

Keep it alive by Vinicius GasparSie bewegen, was sie bewegt – und sich selbst. Geschichten von vier BrasilianerInnen in Berlin. Die auch in Shanghai oder London oder Agadir leben könnten und statt des brasilianischen Passes auch den chinesischen, algerischen, us-amerikanischen oder kubanischen haben könnten. Warum das so wahllos ist? Weil es hier um eine klare Ansage geht: eine andere Welt ist möglich. Und dazu muss man nicht träumen.

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coming soon: Sócrates an der Küchenwand

Che Guevara-T-Shirts, -Kappen und -Poster sind wir gewohnt, seit letztem Sommer gibt’s auch die Ramones wieder im Massendruck für H&M-Jünger. Obamas Konterfei war das letzte Bild, das in Massenproduktion in unseren Alltag eindrang. Ikonen, die einem selbst die Revolution abnehmen, das Selbstbild aufpolieren oder Träume warmhalten. Geschenkt. Den brasilianischen Fußballrebellen Sócrates an der Wand zu haben, das macht hingegen neugierig. Immerhin kennen sein Konterfei nur die Wenigsten.

Das ist Journalismus wie gehabt. Ein Interview mit Christian Russau

Während wir im Berliner Haus der Kulturen der Welt Abseitspositionen zur Berichterstattung rund um die WM suchen, gibt es außerhalb der HKW-Mauern natürlich auch ein paar Profis, die in, aus und über Brasilien berichten. Mit einem davon hat sich unsere Gastautorin Leyla Dere getroffen. Der Journalist und Autor Christian Russau ist Mitherausgeber des Buches „Fußball in Brasilien: Widerstand und Utopie. Von Mythen und Helden, von Massenkultur und Protest“ (VSA, 2014) und schreibt u.a. für das Online-Nachrichtenportal amerika21. Mittendrin im Thema sozusagen.

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Fordert Demokratie – für alle! Politik im Afrobeat

Eine Band, die zum WM-Opening auf der Dachterasse des HKW auftritt. Zehn Köpfe, zwanzig Füße und noch mal zwanzig Arme. Benannt nach der Hausnummer 70 in der Treize de Mayo in Bixiga  – Bixiga 70. Mehr oder weniger Afrobeat, wenn man ihnen glaubt, sicher aber mit ganz gewaltiger Street Credibility.

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Lusophone Verschiebungen. Mit Vatapá de Fruta Pão quer über den Atlantik

Vatapá by Sonia DimitrowSchon Tropicalismo ist Globalisierung, meint Arnaldo Prete. Der Sänger und Kopf der Berliner Band Vatapá de Fruta Pão, die für einen Mix aus Bossa Nova, Samba-Reggae und afro-brasilianische/ -lusophone Experimente steht, hat im letzten Jahr in Westafrika sein neues Album eingespielt. Sonia Dimitrow begibt sich im Blind Date mit dem Sänger der Band auf die Spuren hybrider Klänge aus Brasilien, Portugal, USA, Westafrika und Europa und lässt sich erklären, warum Prete auswandern musste, um Musiker zu werden. Abseits der gewohnten Spur.

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Moving in the other Direction

_DSC2524Eine Bildstrecke im Rahmen des ersten Wochenendes von Copa da Cultura 2.0 im Haus der Kulturen der Welt. Die eingefangenen Szenen finden abseits des Public Viewing und der öffentlichen Veranstaltungen statt. Der Fokus liegt auf den Besuchern und den Mitarbeitern im Haus, die sich vereinzelt und abgesondert in der einzigartigen, grafischen Architektur bewegen. Ab vom Geschehen wirken die Personen wie geisterhafte Fremdkörper, losgelöst von jeder Realität der Events vor Ort. Durch die isolierte Position der Abgebildeten spiegeln die entstandenen Bilder die kleinen Momente der Ruhe und des Innehaltens im Abseits wieder. Eine Bildstrecke von Mirja Zentgraf.

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Am Rande. Eine Presseschau

presseschauBrasilien und die WM bewegt viele, auch die Kollegen der Massenmedien. Hier eine Auswahl an interessanten Geschichten und Links, auf die wir bei unseren Recherchen gestoßen sind.

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Als die Portugiesen auf die Ananas trafen

ananasAls vor etwa 500 Jahren die ersten Siedler aus Portugal nach Südamerika kamen, brachten sie ihre Sprache mit. Seitdem wird im heutigen Brasilien Portugiesisch gesprochen. Zumindest den Worten nach. Same, same? Im Gespräch mit dem Lusitanisten Lutz Hoepner (Humboldt Universität, Berlin) erfahren wir einiges über die Unterschiede zwischen „Brasilianisch“ und Portugiesisch. Und wir erfahren Neues über die Ananas.

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